Jüdische Pflege- geschichte

Jewish Nursing History

Biographien und Institutionen in Frankfurt am Main

Mathilde Flora Schlesinger geborene Mendel

Geboren am 11.02.1881 in Nieder-Wiesen/Alzey

Gestorben am unbekannt in unbekannt

Begräbnisstätte unbekannt

Nationalität deutsch

Religion israelit.

Geburtsdatum / Biografische Daten

Mathilde Flora Schlesinger (geb. Mendel) wurde nicht, wie im Hausstandsbuch Gagernstraße 36 (Teil 2) angegeben, am 11.03.1883, sondern am 11. Februar 1881 (BA Koblenz) in Nieder-Wiesen/Alzey (Rheinland-Pfalz) geboren. Ihre Eltern waren Rosine geb. Fröhlich und Abraham Mendel. Mathilde Schlesinger gehörte möglicherweise zum Personal des Gumpertz'schen Siechenhaus, in dem sie vermutlich NS-verfolgungsbedingt zusammen mit ihrem Ehemann Alfred wohnte. Museum Judengasse Frankfurt am Main / Datenbank Gedenkstätte Neuer Börneplatz, interne Datenbank Gedenkbuch BA Koblenz, Datenbank Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main / HB 687 Teil 2 / Gagernstraße 36, S. 326 Gedenkstätte Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Shoah-Opfer, Online-Datenbank (Schlesinger, Flora)


Abbildung: Foto von Mathilde Flora Schlesinger, ohne Jahr (um 1910)

Schlesinger, Mathilde Flora - Portrait / Mathilde Flora Schlesinger, ohne Jahr (um 1910) © Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem


Aufenthalt im Gumpertz'schen Siechenhaus (vermutlich NS-verfolgungsbedingt, vermutlich Personal)

Gumpertz’sches Siechenhaus
Zusammen mit ihrem Ehemann Alfred wohnte Mathilde Schlesinger bis zur Zwangsräumung des 'Hinterhauses' möglicherweise NS-verfolgungsbedingt im Gumpertz'schen Siechenhaus und gehörte dort vermutlich zum Personal.


Deportation von Alfred und Mathilde Schlesinger nach Theresienstadt

Alfred Schlesinger

Museum Judengasse Frankfurt am Main / Datenbank Gedenkstätte Neuer Börneplatz, interne Datenbank



Deportation von Alfred und Mathilde Schlesinger von Theresienstadt nach Auschwitz

Alfred Schlesinger

In Auschwitz wurde das Ehepaar Schlesinger mit hoher Wahrscheinlichkeit ermordet.

Theresienstädter Initiative / Institut Terezínské iniciativy, Opferdatenbank



Abbildung: Gedenkblatt für Mathilde Flora Schlesinger

Mathilde Flora Schlesinger, Gedenkblatt, 03.06.1970 (mit Angabe des Gumpertz'schen Siechenhauses ("Jewish Siechenhaus") als Wohnadresse) © Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem


Gedenkblatt für Mathilde Flora Schlesinger (mit Abbildung), eingereicht durch ihren Neffen Alfred Mendel

Gedenkstätte Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Shoah-Opfer


Sig 6426