Jüdische Pflege- geschichte

Jewish Nursing History

Biographien und Institutionen in Frankfurt am Main

Gebäude

Budge-Heim: Henry und Emma Budge-Heim für alleinstehende alte Meschen

Von 1930 bis 1939 wohnten hier jüdische und nichtjüdische alte Menschen gemeinsam in einem Haus.

Budge-Heim: Henry und Emma Budge-Heim für alleinstehende alte Meschen

Finanzierung des Altersheims

Budge-Heim: Henry und Emma Budge-Stiftung

Der Bauplatz für das Altersheims wurde vom städtischen Siedlungsamt im Erbbauvertrag bereitgestellt. Zu finanzieren waren rund 900.000 RM an Baukosten. Davon trug die Stiftung 250.000 RM. Die Stadt übernahm die selbstschuldnerische Bürgschaft für ein Darlehen über 350.000 RM durch die Reichsversicherungsanstalt für Angestellte. Darüberhinaus brachte die Stadt eine Hauszinssteuerhypothek von 400.000 RM auf. Die Verwaltung und der Betrieb des Heims gingen ebenfalls zu Lasten der Stadt.



Entscheidung des Architekturwettbewerbs

Mart Stam

Unter dem Vorsitz des Stadtbaurats Ernst May trat das Preisgericht (Elsaesser, Thyriot, Roeckle, Haesler u.a.) zusammen und verlieh den ersten Preis an das Architektenquartett Ferdinand Kramer, Erika Habermann, Mart Stam und W.M. Moser.



Umzug der Bewohner

Budge-Heim: Henry und Emma Budge-Heim für alleinstehende alte Menschen

Das „Heim am Dornbusch“ wurde durch Luftangriffe stark beschädigt. Die (christlichen) Bewohner/innen wurden in andere Häuser im Stadtgebiet verlegt, dann nach Bad Salzhausen evakuiert und schließlich im Schloß Wächtersbach untergebracht.

Henry Budge, S. 46

Die Rückkehr des Stifters aus Amerika: das ehemalige Henry und Emma Budge-Altenwohnheim am Edinger Weg/Ecke Hansaallee im stadtgeschichtlichen Kontext, S. 11



Sig 6922