Jüdische Pflege- geschichte

Jewish Nursing History

Biographien und Institutionen in Frankfurt am Main

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Gerda Adler

  • Geboren

    02.11.1921 in Mittelsinn

  • Nationalität

    deutsch
  • Konfession

    jüdisch

Chronik

02.11.1921

Geburtsdatum

Die Krankenschwester Gerda Adler wurde am 2. November 1921 in Mittelsinn (Landkreis Main-Spessart, Unterfranken, Bayern) geboren.

19.12.1938 - 19.11.1940

Wohnadresse: Frankfurter jüdisches SchwesternhausVerein für jüdische Krankenpflegerinnen zu Frankfurt am Main

Am 19. Dezember 1938 zog Gerda Adler von der Uhlandstraße 57 in die Bornheimer Landwehr 85 (Frankfurter jüdisches Schwesternhaus). Nach der NS-Zwangsauflösung des Schwesternhauses im November 1940 musste sie zusammen mit ihren Kolleginnen in die Gagernstraße 36 (Frankfurter jüdisches Krankenhaus) umziehen.

2008

Literatur zur jüdischen Geschichte von MittelsinnLexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum

Schon im April 1939 erklärten die örtlichen Nationalsozialisten Mittelsinn für "judenfrei". Heute erinnert eine Gedenktafel an die ehemalige Synagoge. Auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn (Aufruf v. 09.10.2010) ist der Beitrag "Jüdisches Leben in Mittelsinn" abrufbar, im Juli 2008 verfasst von Hildegard Krämer.

14.04.2015

Informationen zur jüdischen Gemeinde Mittelsinn (Aufruf der Website am 14.04.2015)Mittelsinn (VG Burgsinn, Main-Spessart-Kreis)

Bis 19.12.1938

WohnadresseUhlandstraße 57, Frankfurt am Main

Eine Frankfurter Wohnadresse Gerda Adlers war bis Dezember 1938 die Uhlandstraße 57 im Ostend.

Notizen

Gleiche HerkunftsregionJohanna (Johanne) Sämann

Gerda Adler und Johanna Sämann geb. Levi kamen aus der unterfränkisch-hessischen Spessartregion. Die jüdischen Verstorbenen von Mittelsinn (Gerda Adlers Geburtsort) wurden auf dem Jüdischen Friedhof von Altengronau (Johanna Sämanns Geburtsort) beerdigt. Es ist möglich, dass die beiden Krankenschwestern einander kannten.